
Während Anna und Max ihre WG besuchten, haben ich von Naturgewaltenzentrum in List aus eine Tour zum nördlichsten Punkt Deutschlands gemacht.
Das Rad fuhr nicht so wie erwartet, irgend etwas stimmte nicht. Richtig gut geschaltet hat es ja schon lange nicht mehr.
Nach einigen Kilometern merkte, ich dann, dass die Gangschaltung nicht korrekt funktionierte und ich mit der Nexus in die hohen Gänge schalten konnte. War mir vorher aufgrund des starken Gegenwindes gar nicht aufgefallen.
An einer Surfschule legte ich das Velo ins Gras und mich daneben, um nachzuschauen. In der Tat war die Nexus Schaltung locker. Viel schlimmer noch, das Hinterrad hatte sich schon wieder gelöst. Das hatte ich nicht gemerkt, weil es immer noch gerade stand.
Also dann – reparieren (Ohne Sackmesser):
- Ausrichtung des Hinterrades kontrollieren.
- Mit dem 15-er die Radmuttern festziehen.
- Die dünne Nexus Schaltzug Schraube komplett neu hineindrehen. Sie hatte sich komplet herausgedreht.
- Den Nexus Schaltzug hinten wieder korrekt einhängen.
Das ist allerdings schwierig, wenn man kein passendes Werkzeug hat, mit dem man dort drücken kann. Der kleine Inbus aus dem Flickzeug war nur eine Notlösug. Wichtig ist, am SchaltZugHebel unten selber zu ziehen, und dabei den Einhängeknopf aus Plastik zu drücken. Irgendwann nach 10 Minuten fuckeln klappte dann. - Endkontrolle – Kurze Probefahrt
Oh welche Freude, die Reparatur war komplett erfolgreich. Die Schaltung funktioniert wieder ganz korrekt. Das was ich vorher als Verschleiss gedeutet hatte, war anscheinend nur eine Einstellungssache.
Lesson – Learned
- Ab jetzt ziehe ich das Hinterrad immer total fest an. Und kontrolliere immer mal, ob diese Mutter noch fest sitzt.
- Und es kommt wieder ein Sackmesser ins Velowerkzeug !!!
